„fiber“-Artikel online

Der Artikel „Kein Gott, kein Staat, kein Vatertag! Rechte Väter, Good Night Daddy’s Pride und Repression“ wurde für „fiber. werkstoff für feminismus und popkultur“ geschrieben und ist im aktuellen Heft erschienen.
Wer mehr über dieses Projekt erfahren möchte und/oder wissen will wo die Zeitschrift erhältlich ist: http://www.fibrig.net.

Hier gehts zum Artikel…

Presseaussendung zur Repression

„Good Night Daddy’s Pride: Brutale Polizeiwillkür bei Anti-Väterrechtsdemo – Sofortige Freilassung des Aktivisten S.!“

Am Samstag, den 12. Juni 2010 fand in Wien eine Demonstration gegen die frauenfeindliche Daddy’s Pride statt, die gewaltsam durch die Polizei beendet wurde. Mehrere Teilnehmer_innen und Passant_innen wurden kontrolliert, ihre Daten aufgenommen und es kam zu Festnahmen. Ein Festgenommener befindet sich nun mit der fragwürdigen Begründung „Tatbegehungsgefahr“ seit 14.6. in Untersuchungshaft in der Justizanstalt Josefstadt – erst am 28.6. findet die nächste Haftverhandlung statt.
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Solidarität ist eine Waffe

Stellungnahme zur Repression auf der Good Night Daddy’s Pride-Demo

Am Samstag, den 12. Juni, fand die Good Night Daddy’s Pride-Demo gegen reaktionäre Väterrechtler und Antifeminist_innen statt. Nachdem sich die angemeldete Demo aufgelöst hatte, entschieden sich einige Leute spontan dazu weiterzugehen. Wir wollen hier betonen, dass es völlig legal ist, an einer spontanen Kundgebung oder Demonstration teilzunehmen. Die Polizei ging sehr repressiv gegen vermutliche Teilnehmer_innen vor und jagte in ihrer Willkür sowohl Demonstrant_innen als auch Passant_innen. Einige Leute wurden aufgeschrieben, und mindestens eine Person, S., wurde verhaftet. Am Montag wurde Untersuchungshaft verhängt, und S. sitzt nun immer noch in der Justizanstalt Josefstadt. Es ist zu vermuten, dass seine nächste Haftprüfung erst in zwei Wochen stattfindet. Für weitere Infos zur Situation von S. und Soli-Aktionen siehe at.indymedia.org.

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Radiobeitrag über die Good Night Daddy’s Pride-Demo

Unter diesem Link findet ihr den Radiobeitrag von Radio Orange 94.0 über die Good Night Daddy’s Pride vom 12. Juni 2010.

Demobilder

Hier findet ihr jetzt ein paar Bilder der Good Night Daddy’s Pride-Demo, die am 12. Juni 2010 in Wien, anlässlich der antifeministischen und reaktionären Daddy’s Pride, statt gefunden hat.

Presseaussendung zur Daddy’s Pride am 12.6.2010


„Antifeministischen Aktivitäten entgegentreten – kein Fußbreit militanten Väterrechtlern!“
Utl.: Gegenmobilisierung zur Daddys’s Pride am 12.6.2010

„Die feministischen Errungenschaften der letzten Jahrzehnte müssen verteidigt und ausgeweitet werden – die Väterrechtsbewegung, die nun auch hierzulande versucht, ihre reaktionären Positionen an die Öffentlichkeit zu tragen, stellt eine Gefahr für sämtliche emanzipatorischen Bestrebungen dar. Deswegen organisieren wir eine Gegendemonstration, um der Daddy’s Pride inhaltlich und aktionistisch Widerstand entgegenzusetzen!“

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Good Night Daddy’s Pride

Gegen patriarchale Väter, Familienfundamentalisten und heterosexistische Zustände!

Der immer stärker werdende antifeministische Backlash, der sich vor allem gegen die feministischen Errungenschaften der letzten Jahrzehnte richtet, hat eine Gruppe von Männern hervorgebracht, die sich unter dem Label der „Väterrechtsbewegung“ organisieren. In diesem Kontext deklarieren sich Männer als pauschale Opfer, behaupten als „Trennungsopfer“ ganz unschuldig von ihren „bösen“ Frauen finanziell ausgebeutet zu werden und dabei keinerlei Rechte „am Kind“ zu haben. Diese Männer bezeichnen sich in Analogie zum verhassten Feminismus als Maskulisten, organisieren sich in Vereinen und Parteien und kämpfen für die „wahre Gleichberechtigung“ aller Männer.
Die stärkste Ausprägung der Männerrechtsbewegung, die seit langem vor allem in den USA, Kanada, Australien, Großbritannien oder Frankreich durch spektakuläre Aktionen oder militantes Auftreten gegen Richter*innen, Feministinnen oder Politiker*innen für Aufsehen sorgt, ist die sogenannte „Väterrechtsbewegung“. Insbesondere durch die „verweiblichte“ Justiz fühlen sie sich benachteiligt und als „Zahlväter“ missbraucht.
Am 12. Juni wollen Vertreter1 dieser zutiefst frauen- und auch kinderfeindlichen Gruppierungen im Rahmen einer europaweiten Daddy’s Pride in Wien auf die Straße gehen um ihre antifeministischen Forderungen kundzutun.
Wir rufen dazu auf, dieser reaktionären Bewegung entschlossen entgegenzutreten!

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